Ilana Lewitan

Review of: Ilana Lewitan

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5
On 19.12.2020
Last modified:19.12.2020

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The 100 erzhlt die Geschichte von 100 Jugendlichen, wie alles, lebendige Farben und fantastischen Sound.

Ilana Lewitan

ILANA LEWITAN. geboren in München Studium der Innenarchitektur an der Blocherer Schule, München Studium der Architektur an. Ilana Lewitan studierte in München Innenarchitektur und Architektur, arbeitete als Architektin, Designerin und Illustratorin, bevor sie sich dem Studium. Adam, wo bist Du? Kunstinstallation von Ilana Lewitan im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst mehr erfahren.

Ilana Lewitan, Reiseleiterin

Die Bilder von Ilana Lewitan sind verführerisch. Sie locken uns mit gerade so viel Gegenständlichkeit, daß wir manches zu erkennen meinen. Wir sehen Dinge. Biografie. ILANA LEWITAN Download Vita als PDF. ist in München geboren​. Dort studierte sie Innenarchitektur und an der TU Architektur. Ab arbeitete​. Im Gespräch mit René Scheu erzählt Ilana Lewitan ihre Geschichte – und wie sie begriff, dass ihre Eltern, beide Shoah-Überlebende, ein Leben.

Ilana Lewitan Ilana Lewitan lebt und arbeitet in München. Video

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Ilana Lewitan Ilana Lewitan is a German contemporary painter and objects artist, who prefers to use acrylic paints since they best fit her multi-layered approach. We provide art lovers and art collectors with one of the best places on the planet to discover modern and contemporary art. Born in Munich in Ilana Lewitan studied interior design and architecture at the MunichUniversity of Technology. From to she worked as an architect for Richard Meier in New York City, from to as a designer for Dakota Jackson and as a freelance illustrator before moving on to painting. Ilana has been a freelance artist since 4 mai - Born in Munich in , ILANA LEWITAN studied architecture and interior design at the Munich University of Technology. From to she worked as an architect for Richard Meier in New York City, and from to she was a designer at the atelier of Dakota Jackson. In she attended the Sommerakademie classes of the Zhou Brothers in Salzburg pins. Alle Rechte vorbehalten. Unsere Kinder waren zu jung, um ihren Grosseltern Fragen Pathfinder Online stellen. War Ihre Riddick 4 Trailer Deutsch Teil der jüdischen Gemeinde in München? Dabei hatte ich lange Ilana Lewitan überhaupt keinen Bezug zu Jesus — das war für mich als Kind jemand, der hing gruselig-schrecklich an ein Holzkreuz genagelt, aber mich betraf das nicht. Ja, es war damals ein Gefühl innerer Freiheit, ohne die braunen Geister der Vergangenheit. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, dann war ich oftmals alleine, einsam, auf mich selbst zurückgeworfen. Nun wird Maxim Biller sechzig Jahre alt. Das zeige ich in meiner mehrteiligen Kunstinstallation. Da heisst es schnell, View All Artworks.

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Das Anderssein war das Normalsein, nicht rhetorisch, sondern wirklich. Selbst mein Mann, ein Psychologe, der viele Überlebende in New York interviewt hat, konnte ihm drei Monate vor seinem tödlichen Herzinfarkt nichts mehr entlocken. Ganz und gar nicht. Für mich waren meine Eltern Überlebende. Einerseits habe ich im Laufe meines Lebens zu einem entspannten Verhältnis zu meiner Identität, meinem Jüdischsein in Deutschland gefunden. Kenny Hotz’S Triumph Of The Will Notable Auctions Happening This Month 80ger Mode Dreweatts, Donnington Priory Est. Ich kann noch intensiver zwischen Figuration und Abstraktion spielerisch wechseln und ihre Potenziale voll ausschöpfen. Gewissheiten, die für mich lange galten, bröckeln. Diese Erfahrung war stets präsent, auch wenn wir in der Familie kaum darüber gesprochen Alles Geben. Er starb, als ich Anfang dreissig war.

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Er musste — so drückte sich meine Mutter später aus — verscharrt werden. Ilana Lewitan (Born ) is known for Painting. Artist auction records. askART's database currently holds 4 auction lots for Ilana Lewitan (of which 0 auction records sold and 0 are upcoming at auction.). Kunstinstallation von Ilana Lewitan im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst mehr erfahren. 3 / 4. croceviadisuonijazzfestival.com, Öl auf Leinwand x cm. This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. Ilana Lewitan Artwork, München. likes. Artist based in Munich. Followers, 1, Following, Posts - See Instagram photos and videos from Ilana Lewitan Artwork (@ilana_lewitan_artwork).
Ilana Lewitan Ilana Lewitan ist eine deutsche Malerin und Objektkünstlerin. Sie lebt und arbeitet in München. Ilana Lewitan verwendet vorzugsweise Acrylfarben, die ihrer vielschichtigen Arbeitsweise am besten entsprechen. Adam, wo bist Du? Kunstinstallation von Ilana Lewitan im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst mehr erfahren. Biografie. ILANA LEWITAN Download Vita als PDF. ist in München geboren​. Dort studierte sie Innenarchitektur und an der TU Architektur. Ab arbeitete​. Ilana Lewitan (* in München) ist eine deutsche Malerin und Objektkünstlerin. Sie lebt und arbeitet in München. Ilana Lewitan verwendet vorzugsweise.
Ilana Lewitan

Ja, und deshalb hat mich immer die Frage nach dem Zufall des Ortes und des Zeitpunktes der Geburt beschäftigt. Ich hatte Glück.

Natürlich habe ich meine Themen und meine Neurosen aufgrund der Familiengeschichte, aber ich kann inzwischen meine Identität und mein Künstlersein ausleben.

Das empfinde ich als Geschenk, dessen ich mir bewusst bin. Denn ich weiss: Alles könnte schnell auch anders sein. Wie sehen das Ihre beiden Töchter?

Beide haben viele Themen — die Schrecken der Grosseltern haben nicht haltgemacht vor der dritten Generation. Hinzu kommen aktuelle Fragestellungen wie der Antisemitismus, der Antizionismus, der Fremdenhass, die sie sehr beschäftigen.

Der Terrorismus in Europa breitet sich aus. Sie fragen sich: Ist es wirklich noch sicher, als Jude in Europa zu leben? Ist Israel eine Alternative?

Sind die USA noch eine Option? Gewissheiten, die für mich lange galten, bröckeln. Das Leben in den er Jahren war für mich im Vergleich zu heute so viel unbeschwerter.

Meine Töchter müssen wieder lernen, mit Ungewissheit zu leben. Wir reden viel darüber. Ihre Töchter kennen also Ihre Familiengeschichte?

Ja, die kennen sie, soweit wir sie rekonstruieren konnten. Unsere Kinder waren zu jung, um ihren Grosseltern Fragen zu stellen. Nur meine Mutter erzählte, bevor sie starb, einiges unserer älteren Tochter.

Sind Ihre Eltern jemals in Deutschland angekommen? Sie waren Shoah-Überlebende. Diese Erfahrung war stets präsent, auch wenn wir in der Familie kaum darüber gesprochen haben.

Sie war das grosse Unausgesprochene. Meine Eltern waren kulturell und auch sprachlich vollkommen entwurzelt. Das hat dazu geführt, dass sie sich nirgendwo richtig zu Hause fühlten.

Sie haben sich oft untereinander auf Polnisch unterhalten, so dass wir Kinder nichts verstanden. Sie waren ihr Leben lang Fremde.

Das ist interessant. Für mich waren meine Eltern Überlebende. Erst viel später, mit der Flüchtlingskrise von , ging mir auf, dass meine Eltern auch Geflüchtete waren.

Und sie blieben es die ganze Zeit. Denn immer gab es die Vorstellung, dass wir eines Tages zu den Angehörigen nach Israel gehen oder nach Kanada auswandern würden.

In Israel lebte die Schwester meines Vaters. Sie war schon vor dem Krieg dorthin emigriert. Alle anderen Mitglieder seiner Familie wurden ermordet.

Wir lebten also im Gefühl eines Provisoriums — wir sind hier, in Deutschland, aber nicht dauerhaft. Da meine Eltern in Deutschland blieben, wünschten sie sich, dass ich ins Ausland gehe.

Tatsächlich ging ich nach New York, auch um Abstand von meiner Familiengeschichte zu gewinnen. Dort lernte ich dann meinen künftigen Mann Louis kennen, auch ein Jude aus München, auch Sohn von Shoah-Überlebenden.

Man flieht vor seiner eignen Geschichte, nur damit sie einen dann am anderen Ende der Welt einholt. Das ist jüdischer Humor. In der Tat. Ihre Mutter entkam der Deportation aus dem Warschauer Ghetto, Ihr Vater floh aus einem polnischen Schtetl nahe der russischen Grenze.

Meine Mutter hatte sich im Warschauer Ghetto versteckt, zusammen mit ihren Eltern und ihrem Bruder, um der Deportation ins Vernichtungslager von Treblinka zu entgehen.

Vor dem Aufstand im April gelang ihnen die Flucht durch die Kanalisation. Anschliessend verbrachten sie eineinhalb Jahre im Keller eines Rohbaus in der Nähe von Warschau, wo mein Grossvater an einer Lungenentzündung starb.

Er musste — so drückte sich meine Mutter später aus — verscharrt werden. Mein Gefühl ist, dass sie emotional aus diesem Versteck nie herausgekommen ist — das war zuletzt, als sie starb, sehr stark spürbar.

Und Ihr Vater? Er starb, als ich Anfang dreissig war. Er war ein rastloser, energetischer Mensch, ein Vollblut-Unternehmer, der aus dem Nichts eine erfolgreiche Existenz aufbaute.

Er sprach nie über die Vergangenheit. Das Einzige, was er preisgab, waren Anekdoten. So rettete er einen kleinen jüdischen Jungen, mit dem er sich im Wald versteckt hatte.

In den sechziger Jahren begegnete er ihm zufällig in Tel Aviv, als er in sein Taxi einstieg. Selbst mein Mann, ein Psychologe, der viele Überlebende in New York interviewt hat, konnte ihm drei Monate vor seinem tödlichen Herzinfarkt nichts mehr entlocken.

Der Wald, die Bäume und Wurzeln sind eines der Leitmotive Ihrer Gemälde — hat dies mit der Geschichte Ihres Vaters zu tun?

Gute Frage. Aber ja, unbewusst drängt da etwas an die Oberfläche. Das ist nun sehr persönlich — aber ja, das ist schwer für mich.

Ich weiss, mein Vater geriet als polnischer Soldat in Görlitz in die Kriegsgefangenschaft. Später, soweit ich weiss, war er Partisan, dann hielt er sich in Wäldern versteckt.

Aber eigentlich hat er mir seine ganze Geschichte nie erzählt. Vielleicht hätte ihn das zu sehr geschmerzt — oder er wollte mich damit nicht belasten.

Die Geschichte Ihrer Eltern ist eine bewegende Geschichte der Flucht. Wo haben sich Ihre Eltern kennengelernt? Als das Versteck der Familie meiner Mutter nicht mehr sicher war, gelangten sie unter Zuhilfenahme von Schleppern einzeln nach Lublin, wo die russischen Truppen vorrückten.

Da versteckten sie sich wieder. Nach der Befreiung gingen sie nach Lodz, dort lernte meine Mutter meinen Vater in einer Anlaufstelle für geflüchtete Juden kennen.

Sie wurden nach dem Krieg in ein DP-Camp im Osten Deutschlands gebracht, also in ein Lager für Personen, die in ihre Heimat zurückgeführt werden mussten.

Aber sie blieben in Deutschland. Sie waren zuerst in Berlin, haben sich in den westlichen Sektor gerettet, gingen dann nach Stuttgart und zuletzt nach München, wo sie Fuss fassten.

Wissen Sie, warum? Denn Deutschland — das war ja das Land der Täter. Sie wollten, konnten aber zunächst nicht weg, weil meine Grossmutter mütterlicherseits schwer krank war.

Und dann bauten sie sich eine Existenz in Deutschland auf und blieben. Das alles berührt mich sehr. Stammten Ihre Eltern aus ähnlichen sozialen Welten?

Ganz und gar nicht. Meine Mutter, die nicht religiös war, stammte aus einem sehr traditionellen jüdischen Hause in Warschau, koscher, was damals völlig normal war, grossbürgerlich, sehr assimiliert, eine Künstlerfamilie, Grossstadtfeeling.

Und mein Vater kommt aus einem Schtetl, religiös erzogen, einfache ländliche Verhältnisse, Provinz. Sie hätten unter normalen Umständen niemals zueinandergefunden.

Aber sie strandeten in Deutschland und lebten hier bis zuletzt, obwohl sie die ganze Zeit davon träumten, eines Tages wegzugehen. Haben Ihre Eltern die Verbindungen nach Polen abgebrochen?

Ja, schon. Es gab niemanden mehr, der überlebt hatte. Sie waren ambivalent, denn es waren ja die Menschen in der eigenen Heimat, die Juden verraten haben.

Viele Polen waren ganz schlimme Antisemiten. Es gab für meine Eltern deshalb kein Zurück. Das ist es, was Shoah-Überlebende wie meine Eltern prägte: eine doppelte Entwurzelung.

Was bleibt, ist — im besten Falle — das Heimischwerden im Unheimischsein. Fühlen Sie sich in Deutschland sicher? Unser Gespräch macht mir klar, dass eigentlich zwei gegenläufige Entwicklungen stattfinden.

Einerseits habe ich im Laufe meines Lebens zu einem entspannten Verhältnis zu meiner Identität, meinem Jüdischsein in Deutschland gefunden.

Anderseits nehmen draussen die Warnsignale zu, die mich auffordern, innezuhalten — und sehr genau hinzuschauen. Erleben Sie Antisemitismus in Ihrem persönlichen Umfeld?

Zuerst mal nicht. Da heisst es schnell, nun ja, gib es doch zu, die meisten Immobilien in Berlin sind in jüdischen Händen.

Oder auch, besonders perfide — die Holocaust-Nummer habt ihr schön zu euren Gunsten gedreht und Profit daraus geschlagen.

Oder: schon toll, dieser Erfolg, den du als Künstlerin hast, du mit deinen jüdischen Connections. Das Boshafte war immer da, klar, aber es nimmt zu.

Und ich habe das Gefühl, es ist in Deutschland und Österreich wieder salonfähig, solchen Mist zu äussern. Bis vor kurzem habe ich Deutschland verteidigt, weil ich meinen Freunden in Israel und den USA sagte, hey, ihr nehmt Gefahren wahr, wo es keine gibt.

Heute sehe ich das anders. Kommt der neue Antisemitismus, den Sie erleben, eher von rechts oder von links? Von überallher. Der Antisemitismus kommt aus der Mitte der Gesellschaft.

Viele Leute, auch gut gebildete, haben Angst vor dem Abstieg, und sie empfinden Neid auf andere — das ist die Quelle des Antisemitismus.

Man greift plötzlich wieder auf diese alten Narrative zurück, um die Schuldigen einer bedrückenden Gegenwart zu finden. Und der Antisemitismus ist ja kein Problem der Juden alleine.

Denn das ist ein Barometer, das anzeigt, wo wir als Gesellschaft insgesamt stehen. Dort, wo die Juden angegriffen werden, hört die Demokratie auf.

Ich kenne keinen Schriftsteller, der die Heuchelei erbarmungsloser freilegt als Maxim Biller. Biller hat einerseits recht, anderseits ist es schwierig zu sagen, der Deutsche, der Jude, das ist zu einfach.

Was mich aufwühlt, ist, dass man heute in Deutschland der Toten gedenkt, aber nicht genug für die Sicherheit der Lebenden sorgt.

Juden sind selbst 75 Jahre nach der Shoah noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Darum geht es unter anderem in meiner Kunstinstallation.

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